crazyvanyLove is a feeling,
which causes pain.
Pain is a feeling,
which causes hate.
So love is a feeling,
which causes hate.
I've always known...
And still do I fall in love...
Though I don't wanna hate...

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If you would be the only one
to save me from death
just by telling me
that you care for me
and that you want to be with me
Would you do it?
If yes, do it now
Because I'm almost dead...
inside...



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Das wird vermutlich ein etwas längerer Text, aber mir ist gerad extrem danach, ihn zu schreiben. Es ist mein ganzes Leben, so gut, wie ich es auf die Reihe bekomme, vielleicht fehlt noch etwas, oder es kommen bedeutende Teile hinzu, aber jetzt werde ich erst einmal schreiben, was ich weiß, und was ich in der mir gerade zur Verfügung stehenden Zeitspanne schaffe. Ich erwarte nicht, dass es viele interessiert, abgesehen davon, dass eh schon kaum jemand diesen Blog liest, aber wenn ihr dies lest, versteht ihr mich vielleicht besser. Wer weiß, vielleicht verstehe ich mich selbst dann sogar besser!

Der Anfang, an den ich mich allerdings natürlich nicht mher erinnern kann, war meine Geburt. Ich bin am 05. Juni 1991 in Hilden, meinem damaligen Wohnort, geboren. Alles war noch okay, außer vielleicht, dass es bei meiner Geburt kleine Komplikationen gab und etwas nachgeholfen werden musste. Dies war aber nicht weiter schlimm, und so weit ich weiß, war ich ein äußerst gesundes Baby, mit schwarzen, strubbeligen Haaren (ich wünschte, ich hätte diese Farbe behalten können!)

An die ersten Lebensjahre kann ich mich nun nicht genau erinnern, doch ich weiß, dass ich mit 4 Jahren eigentlich in den Kindergarten gekommen sein müsste. Es war ein katholischer Kindergarten, entsprechend meiner Religion, und er war nicht weit entfernt von meinem zuhause, einem Drei-Familien-Haus, welches unten von der Besitzerin, meiner Oma, in der Mitte von wechselnden Bewohnern und oben von mir und meinen Eltern bewohnt wurde. Wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, war der Kindergarten für mich eigentlich eine schöne Zeit, ich hatte recht viele Freunde und meinen Spaß. Vielleicht war es auch anders, doch ich glaube eigentlich nicht. Natürlich war ich damals, wie alle anderen, noch ein naives, junges Kind, es ist wahrscheinlich recht normal, dass damals nichts dramatisches passierte.

Mit 6 Jahren begann dann meine Grundschulzeit in der katholischen Grundschule Zur Verlach in Hilden, wo ich noch immer unter gleichen Umständen lebte. Ich hatte zu dieser Zeit, sofern ich mich erinnere, 3 recht gute Freundinnen, Lisa, Carina und Svenja. Es gab immer wieder Streit unter uns, nach dem wir dann meistens entweder zwei getrennte Zweier"gemeinsdchaften" oder eine Dreiergruppe und eine ausgeschlossene Vierte waren. Außerhalb der Schule haben wir uns an sich so gut wie nie getroffen, zumindest ich nicht. Was ich auch auf jeden Fall noch weiß, ist, dass ich damals ein recht aggressives Kind war. Ich habe schnell getreten oder geschlagen, wenn ioch wütend war, und hatte auch nicht sehr viel Respekt vor fremdem Eigentum.
Einer meiner vermutlich schwereren Schläge war es, als ich in den mich in den Sommerferien zwischen dem ersten und zweiten Schuljahr zum ersten Mal verliebte. Er war damals bereits 12, hieß Frank und kam aus Berlin, doch in meiner kindlichen Dummheit hatte alles das nicht zu sagen. Angeblich war er auch in mich verliebt, was ich natürlich heute nicht mehr wirklich glaube. Immerhin war er 12, ich war 7, und es war absolut nichts schönes. Wir haben zwar rumgekuschelt, in dem Sinne, wie eine 7jährige es normalerweise eventuell mal mit ihren Eltern tut, und zusammen in einem Bett geschlafen, aber das war es auch schon. Fast. Er hat mich befummelt, am ganzen Körper, auch unter meiner Kleidung, und, klein und unaufgeklärt wie ich damals war, hatte ich es ihm auch erlaubt. Im Nachhinein komme ich mir so nuttig vor! Unsere Eltern hatten sich auch angefreundet, weswegen sie uns nach diesen Ferien auch mal besuchten. Da zickte er mir gegenüber schon rum, wollte mich nicht nah bei sich haben und ähnliches. Einmal besuchten wir die Familie dann sogar in Berlin, und es war die Hölle. Er beschäftigte sich ausschließlich mit seinen Freunden, und ich kam mir dort in dieser fremden Stadt total einsam und dumm vor. Wieder zuhause, lag ich einen kompletten Tag in meinem Bett und heulte wie ein Schlosshund, bevor ich mich zwang, ihn, bzw. meine Gefühle für ihn, zu vergessen. Dies war allerdings schon mindestens zwei Jahre nach dem besagten Urlaub, in dem wir uns trafen. Vorher passierten zuhause schon viele andere Dinge. In meiner zweiten Klasse war ich mit meinem "Urlaubsfreund" unter vielen Leuten eine Art Legende, und es gab immer mal wieder Kommentare, doch ansonsten passierte nciht viel, bis mir meine Eltern so um Ende des zweiten, Anfang des dritten Schuljahres mitteilten, dass sie entschieden hatten, sich zu trennen. Dies war ein schwerer Schlag für mich, ich hatte zwar zuvor selten einmal einen Streit mitbekommen, aber an eine Trennung hätte ich nie gedacht. Ich zog mit meiner Mutter innerhalb der Stadt um, und wurde wohl von da an noch verschlossener. Ich besuchte sogar eine Trennungs- und Scheidungskinder-Therapie, wobei ich nicht weiß, ob diese wirklich etwas gebracht hat. Ab dieser Zeit begann es auch, dass ich mich ständig in andere Jungs verknallte, sie bewunderte. Ich selbst habe bis heute noch den Verdacht, dass ich einfach einen Vaterersatz such(t)e und deshalb nach Anerkennung eines Jungen bettelte, nach Zuneigung.
Als ich in die vierte Klasse kam, hatte meine Mutter einen Freund, und wir zogen in die Nachbarstadt Langenfeld um. Die Grundschule beendete ich noch an meiner alten Schule, auch wenn es mit dem Fahren stets sehr stressig war. Meinen Vater sdah ich zu diesem Zeitpunkt jedes zweite Wochenende, meine Eltern hatten/haben geteiltes Sorgerecht.

Ich kam nun auf das einzige Gymnasium in unserer Stadt, da meine Noten immer ziemlich gut waren, bis auf Sport. Ich hatte absolut keine Kondition, kam immer schnell außer Atem und ähnliches, und hatte so auch bereits die Lust am Sport verloren. Mein fünftes Schuljahr war ganz okay, ich hatte am Anfang große Probleme, Kontakte zu finden, doch nach einer Weile hatte ich eine ziemlich gute Freundin, Nicole. Wir hingen auch nach der Schule viel zusammen, und in dieser Zeit ging es mir recht gut. Ich hatte auch noch ein bisschen Anschluss an jemand anderen, Julia. Dies war Glück für mich, denn nach der fünften musste Nicole die Schule wechseln, auf eine Real, und ich stand wieder recht alleine da. Irgendwann im fünften oder sechsten Schuljahr gab es außerdem auch Probleme mit meinem Vater, der recht aggressiv war, und mich an Wochenenden, an denen ich bei ihm war, auch teilweise alleine ließ, um zu anderen Freunden zu gehen. An einem Zeitpunkt war es mir genug mit seinen Ausrastern, ich hatte zwei extreme erlebt, auf die ich nicht weiter eingehen möchte gerade. Auf jeden Fall rief ich meine Mutter an, mich bitte abzuholen, als ich mal wieder alleine war, und dann hatte ich erst einmal sicherlich etwa ein deiviertel Jahr keinen Kontakt mehr mit meinem Vater.
Im sechsten Schuljahr fand ich außerdem neuen Anschluss an ein Mädchen namens Ann-Kathrin und da war auch noch Johanna. Wir drei liefen in der Schule die ganze Zeit zusammen herum, und wir hatten eigentlich immer recht viel Spaß. Trotz allem mochte ich Johanna nie wirklich, sie war halt einfach "dabei". In diesem Jahr enddeckte ich meine Zuneigung zur Schauspielerei, denn unsere Englischlehrerin ließ alle Leute, die Lust hatten, ein Stück aufführen (auf Englisch natürlich). Es nannte sich "Canterville Ghost", für alle, die es interessiert.
Am Ende des Schuljahres feierte ich dann meinen zwölften Geburtstag, es sollte eigentich eine lustige Art Party werden. Es waren einige Leute eingeladen, mit denen ich garnicht mal so viel zu tun hatte. Darunter waren einige der Zicken unserer Klasse, mein (danach) zeitweise verhasstester Junge der Klasse und mein damaliger Schwarm. Es war eine totale Katastrophe, mit Zickenalarm, Tränen und viel, viel Chaos. Ich war recht froh, als es vorbei war, und war auch irgendwie fürs Erste recht traumatisiert.
Nach der Hälfte der 6 etwa sah ich meinen Vater wieder, und es gab wieder recht guten Kontakt. In den Ferien zur siebten Klasse allerdings wollte er mit mir in den Urlaub fahren, für zwei Wochen, und am Ende wurden dann 2 Tage daraus, weil wir uns sehr stritten und er mich einfach nach Hause brachte (sehr zur Aufregung meiner Mutter). Seit diesem Tage habe ich ihn nicht mehr gesehen.

Für die siebte Klasse wurden die Klassen nach Latein und Französisch getrennt und wieder als ganze Latein- oder ganze Französisch-Klasse zusammengelegt, außer unsere Klasse. Wir waren die gemischte Klasse, und aus meiner alten Klasse waren wir alle, die Latein gewählt hatten. Ann-Kathrin war dabei, Johanna hatte Französisch gewählt. Zu dieser Zeit begann die Phase, wo ich fast ein Halbjahr in einen Jungen (A.) verknallt war, was mich schon ziemlich belastete. Ann-Kathrin und ich hingen viel zusammen, und es gab eigentlich damals nie Stress. Ich hatte insgeheim jedoch sehr viel Stress, wurde immer ruhiger und auch meine Noten sanken langsam. Mein Selbstvertrauen, sofern ich noch welches hatte, war eytrem niedrig, und mich fertigzumachen war die einfachste Aufgabe der Welt. Nach diesem ersten Halbjahr verknallte ich mich erneut, diesmla in jemanden, mit dem ich am Anfang sehr viel Stress hatte, und der bis heute für mich ein Arschloch ist (nicht nur für mich?!). Bis zu den Sommerferien blieb es so, ich hing mit Ann-Kathrin rum, war in diesen Typ verknallt und war ziemlich gestresst, was allerdings nicht viele Leute wussten, an sich nur ich.

Dann kamen die Sommerferien 2004, in denen ich mit meinen Eltern, meiner Kusine Liz und ihren Eltern wegfuhr. Wir lernten jemanden kennen, der Luftlinie (gerade mal) 70 Kilometer von uns entfernt im Westerwald wohnte, und in den ich mich natürlich verliebte. Liz stand angeblich nicht auf ihn, doch schon recht bald nach dem Urlaub besuchten wir ihn für ein Wochenende, und plötzlich wollte sie auch etwas von ihm. Es gab sehr viele Probleme mit diesem Typ, Mounir, und das ganze zog sich bestimmt bis Februar diesen Jahres(05). Dann entzweiten sich erst er und Liz, nach und nach auch er und ich.
In dieser Zeitspanne find ich wieder an, Suizidgedanken zu haben und versuchte auch mehrmals, mich zu erwürgen. Ich wusste nicht, an wen ich mich wenden sollte, es fiel mir schwer, darüber zu reden, doch irgendwann wure es zu viel, und ich schrieb meiner Freundin Ann-Kathrin einen Brief, in der ich es ihr 'gestand'. Sie half mir sehr, riet mir, es meiner Mutter zu sagen. Dies konnte ich nicht sofort tun, doch eines tages erzählte ich es ihr in einem Streit, bzw. ich warf es ihr ins Gesicht eher. Sie tat alles, um mir zu helfen, und ich begann, es anderen Leuten nebenbei zu sagen oder anzudeuten. Die Reaktion war recht positiv, ich habe bis heute keinen dummen Kommentar gehört und bin darüber sehr glücklich.
In diesem achten Schuljahr, nach der Sache mit Mounir, verliebte ich mich ein weiteres Mal in denjenigen, den ich Anfang der siebten Klasse schon toll fand, Arnold. Dies gehörte nun zu den Dingen, die mich wieder einmal belasteten, und ein weiteres Problem war, dass ich mittlerweile in einer Art Clique aus Ann-Kathrin, ihrem guten Freund Alex, Conny und mir war. Hauptsächlich Conny war auf Arnold nicht gerade gut zu sprechen, und da ich diesen mittlerweile zumindest als guten Freund ansah (erst einmal), wusste ich nicht, was ich tun sollte. Ich wollte Abstand von der Clique nehmen, doch es viel mir schwer, und ich versuchte doch, beide Freundschaften zu verbinden. Dass ich allerdings wieder diese Gefühle für Arnold entwickelte, machte es nicht gerade einfacher. Als wir dann auf Klassenfahrt waren, kam alles noch schlimmer. Der mittlerweile von meinen Gefühlen wissende Arnold flirtete Ann-Kathrin, die mittlerweile mit Conny zusammen war, an, so kam es zumindest Conny und mir vor. Während diesen drei Tagen, die wir weg waren, heulte ich wieder einmal eine Menge, und zwar half mir auch Ann-Kathrin, doch vor allem Conny, der ja auch in ener beschissenen Situation war, war mir in kurzen Momenten eine große Hilfe. Einmal war er sogar der einzigste, der zu mir kam, als ich in Tränen alleine in einer Ecke saß, und er sprach mit mir und half mir wieder sehr.
Ich bekam am Ende dieses Schuljahres auch noch Stress mit Ann-Kathrin, und es weitete sich so sehr aus, dass ich bei einem Eisessen der gesamten Klasse in der Stadt in der Eisdiele Streit mit ihr hatte und am Ende heulend dort saß, vor allen anderen. Wieder einmal tat jeder so, als wäre nichts, und keiner versuchte, mir zu helfen oder mich zu trösten, keiner außer Conny, der mit schon die ganze Zeit in diesem Stress mehr oder weniger beigestanden hatte. Und man beachte: Er war noch immer Ann-Kathrins Freund! Dies machte es für mich erst recht verwunderlich, doch trotz allem war ich verdammt froh, dass mir jemand half. Dies war, so weit ich weiß, am letzten oder vorletzten Schultag, und danach habe ich mich einfach mal mit ein paar anderen Leuten beschäftigt.
Nun begannen die Sommerferien, und ich machte mir große Sorgen, weil ich nicht wusste, was aus der Sache zwischen mir und ihr wird, und weil ich fürchtete, im nächsten Jahr alleine dazustehen. Auch reagierte sie nicht, als ich endlich einen Erklörungsversuch machte, und danach war es das auch für mich. Ich machte mich bereit, die Außenseiterin der Klasse zu werden, war zwar recht depressiv mit dieser Aussicht, doch alles war besser, als auf Knien vor ihr um Verzeihung zu betteln (im bildlichen Sinne, nie hätte ich so etwas getan!). Ich hatte wegen meiner Suizidprobleme schon eine Therapie begonnen, mehr oder weniger, doch jetzt wurde es wieder eine kritische Zeit, ich war ziemlich verloren.

Zu diesem Zeitpunkt begann glücklicherweise der Urlaub, der mir für Depressionen recht wenig Zeit ließ. Ich fürchtete allerdings, dass alles wieder so liefe wie im vergangenen Jahr mit Mounir, und schwor mir deswegen, mich dieses Mal nicht zu verlieben. Für Liz, mein 12er-Kusinchen, dass diesmal ohne ihre Eltern mitreisen sollte, galt das gleiche. Es versprach also an für sich, ein geruhsamer Urlaub mit viel Spaß zu werden. Am ersten Tag, bereits am Flughafen und im Flugzeug, sahen wir uns mal unsere Mitreisenden an. Ein junger Mann fiel uns besonders ins Auge, allerdings nicht unbedingt im positiven Sinn, denn er sah sehr möchtegern-cool und prollig aus, ich benannte ihn auch sogleich als "ein bisschen Mounir". Jener Typ mit dem wunderschönen (haha! Ironie) Aussehen wurde aber nach ein paar kleinen Zwischenfällen am vierten Tag des Urlaubes mein erster Freund, doch noch immer hatte ich meinen Schwur befolgt und war nicht verliebt. Ich hatte mit ihm so meine Erlebnisse, was heißt: Wir kamen am vierten Abend zusammen und knutschten am selbigen bereits mit Zunge rum. Am folgenden Tag sah ich ihn circa den halben Tag, nachdem er zuvor auf dem Markt war (glaube ich), und abends gab es eine extrem beschissene Fummel-Session. 1. Es war in einer dunklen, baustellenähnlichen Ecke, wo nur Sand und Steine waren. 2. Er fummelte die ganze Zeit nur recht lieblos sonstwo rum. Ich hätte mir weiß Gott besseres vorstellen können, und trotzdem hätten wir fast (ohne Verhütung!!) gef*ckt. Am nächsten Tag sah ich ihn kaum, abends war unter einer fadenscheinigen Ausrede seinerseit Schluss. Wir lernten aber über ihn bald zwei andere Jungs kennen, unsere Zimmernachbarn, beide 16. Eins kam zum anderen und schließlich ergab es sich, dass ich mit einem der beiden zusammenkam.

Nach diesem Urlaub dann war für mich erst einmal ein bisschen blöd, ich hatte keinen Bock, Klassen-Idiotin zu werden. Ich sah es nicht ein, alleine rumzuhängen, nur weil meine ehemalige "Freundin" nicht einsah, mich zu kontaktieren.

Am Anfang des Schuljahres kam dann aber einiges anders, denn es stellte sich heraus, dass auch Conny keinen Bock mehr auf seine baldige Exfreundin hatte. Außerdem gab es eine Projektwoche mit viel Gruppenarbeit, in der ich mich mit einer der Neuen aus unserer Klasse, Katrin, ein bisschen anfreundete. Mittlerweile hänge ich viel mit den beiden rum, und ich kann nur sagen, im Moment mag ich mein Leben so wie es ist! Zwar ist mir bewusst, dass sich jederzeit eine Änderung ergeben könnte, in Folge derer ich wieder total down bin, aber dafür müsste im Moment schon einiges passieren. Leider habe ich aber gelernt, dass es schnell viele schlechte Zufälle geben kann, und man all zu einfach von einem Moment auf den anderen ganz alleine dastehen kann. Trotzdem: Mir geht es gut! Ich habe mich in meiner Klasse schließlich soweit eingelebt, dass ich mich wohl fühle, auch wenn ich manche Leute nicht mag, ich habe fast nie Stress mit irgendwem, ich habe nette Leute, mit denen ich rumhängen kann, ich habe auch mehrere Leute, mit denen ich reden und denen ich vertrauen kann, meine Suizidprobleme sind momentan sehr hintergründig, ich habe einen Freund, der mich bereits einmal besucht hat und den ich über alles liebe und dem ich auch sehr glaube, dass er mich liebt.

Warum sollte es mir im Moment schlecht gehen? Solange alles so gut läuft, werde ich es genießen und mir keine großen Sorgen machen....Wir werden sehen, was kommt!
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Januar 06:
Die Freundschaft mit Conny distanziert sich, es ist schade darum. Doch das Leben geht weiter. Habe meinen Spaß mit Katrin, mit Philipp oder Markus. Und auch mit meinem Freund läuft es noch sehr gut, wie ich finde. Ich sacke in der Schule ab, doch das ist mir eher egal. Ich freue mich auf den Sommer, Urlaub mit meinem Freund, meiner großen Liebe...Selten so glücklich an die Zukunft gedacht!
Und doch, ich habe ein neues Problem. Das Verlangen, immer wieder, anschleichend und zupackend: Ich will mich verletzen. Die Rasierklingen schon besitzend, doch ich habe versprochen, es nicht zu tun. Es ist schwer, wenn ein einfaches Buch, ein Film, ein Lied mich triggert. Doch ich stehe das durch. Heute zum ersten Mal etwas verletzend, habe mein Bein rot gekratzt. Besser als zu schneiden ist es allemal. Solange es keiner weiß.
Werden sehen, was geschieht.
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November 06:
Mit Conny läuft keine besondere Freundschaft mehr, auch wenn zwischendurch mal wieder kurz ein bisschen was war.
Katrin ist immer noch die absolute Hammer-Person : ) Bin immernoch ganz knapp mit meinem Freund zusammen (im Moment), aber ich glaube nicht, dass das noch groß was wird. Bin mittlerweile beim Tanzen (Standard), seit Mitte September, mit Kati und Janina. Ist richtig lustig. Grad gestern war Halloween-Party, und die war der Hammer =)
Schulisch gesehen läuft's so lala. Hab' am meisten Spaß in Physik, Scheiße labern mit Philipp *g* Mein Leben ist weder gut noch schlecht, schätze ich. Wir werden sehen, was passiert. Jetzt erstmal nichts weiter außer dem Abendessen...




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